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Das Ende der goldenen Zeiten

Die grossen Investoren verkaufen, der Preis sinkt: Die Hausse des gelben Metalls ist vorbei – zumindest vorübergehend. Für die Wirtschaft und die Menschen ist das ein gutes Zeichen.

Positives Zeichen: Die fallenden Goldpreise zeigen, dass die Menschen wieder zunehmend Vertrauen in die Wirtschaft haben. (5. April 2012)
Positives Zeichen: Die fallenden Goldpreise zeigen, dass die Menschen wieder zunehmend Vertrauen in die Wirtschaft haben. (5. April 2012)
David Gray, Reuters

Wer Gold hortete, konnte sich bis vor kurzem die Hände reiben. Zwischen August 1999 und August 2011 ist der Goldpreis um sagenhafte 650 Prozent in die Höhe geschnellt. Angesichts dieser Preisexplosion konnte man als Schweizer Investor verschmerzen, dass das gelbe Metall keinen Zins abwirft und in Dollar gehandelt wird, der immer wieder einmal für einen Schwächeanfall gut ist. Die «Goldkäfer», wie die Fans des gelben Metalls auch genannt werden, verdienten nicht nur üppig, sie sahen sich auch in ihrer Weltanschauung bestätigt. Sie sind nämlich überzeugt: Gold ist die wirksamste Waffe gegen Hyperinflation und eine verantwortungslose Wirtschaftspolitik. Angesichts der Geldschwemme der Notenbanken ist für sie die Hyperinflation nur eine Frage der Zeit.

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