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Defensive Werte belasten Schweizer Börse

Die Schweizer Börse hat am Mittwoch nachgegeben. Dabei lasteten vor allem die Kurseinbussen der defensiven Werte auf dem Markt.

Händler sprachen von einer Konsolidierung, nachdem sich der Markt zu Wochenbeginn erholen konnte. Im Zuge der anziehenden US- Aktien konnte sich der Markt zum Schluss aber von den Tiefstkursen lösen.

Der SMI-Index schloss 1,6 Prozent tiefer auf 5751,9 Zählern. Der breite SPI sank um 1,3 Prozent auf 4722,8 Punkte.

Mit Einbussen von knapp drei Prozent belasteten die Aktien von Nestlé und Novartis den Markt am stärksten. Der Roche-Genussschein hielt sich mit einem Minus von einem Prozent etwas besser.

Roche wartete mit positiven Nachrichten auf. Das Baloise Unternehmen legte neue Daten zu verschiedenen Krebsmedikamenten vor und unterstrich damit deren Wirksamkeit.

Baloise deutlich höher

Bei den Aktien der Banken sprachen Händler vor allem von der Mitnahme der kurzfristig erzielten Kursgewinne. Die Papiere der UBS sanken um 2,3 Prozent und die der CS Group ermässigten sich um 1,4 Prozent.

Die Versicherungen stiessen mehrheitlich in die Gewinnzone vor. Dabei zogen die Kurse von Helvetia und Baloise um drei respektive sechs Prozent an. In einem Interview des «Tages-Anzeiger» hatte Bâloise-Chef Rolf Schäuble Interesse für Akquisitionen signalisiert, ein Interesse an Helvetia aber verneint.

Deutliche Verluste erlitten die Aktien von Swatch nachdem Cheuvreux, Morgan Stanley und Nomura zum Verkauf der Aktie geraten hatten. Swatch fielen um zeitweise fast zehn Prozent. Zuletzt lagen sie noch um 5,7 Prozent im Minus. Während der beiden Vortage hatte die Swatch-Aktie aber auch rund 16 Prozent zugelegt.

Kleinere Industriewerte unter Druck

Auch bei den Industriewerten, die zuletzt von der Hoffnung auf staatliche Investitionsprogramme getragen wurden, kam es zu einer Konsolidierung. So notierten ABB und Holcim wenig verändert.

Tiefere Kurse verbuchten dafür die Aktien kleinerer Industriewerte, die als Zulieferer der Automobil-, Textil- und Bauindustrie betrachtet werden. Dabei erlitten Dätwyler, die am Morgen Kurzarbeit angekündigt hatten, oder Schmolz + Bickenbach unter Verlusten.

Die Aktien des Backwarenkonzerns Aryzta sackten um 5,3 Prozent ab. Goldman Sachs hatte den Titel auf «Sell» von «Neutral» zurückgestuft.

Grossmandate für Partners Group

Kräftig zulegen konnten die Aktien von Partners Group. Sie gewannen 14 Prozent. Der Titel profitierte von der Mitteilung, dass der auf alternative Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter zwei weitere Grossmandate gewonnen hat.

Die Aktien der Elektronikfirma Schaffner zogen um 6,5 Prozent an. Das Unternehmen hatte das Geschäftsjahr 2007/08 besser als erwartet abgeschlossen.

SDA/js

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