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Der Rubel fällt und fällt

Schon wieder wurde der Rekord gebrochen. Der Rubel fiel am Freitag gegenüber dem Dollar auf ein historisches Tief. Nicht nur die Sanktionen machen sich bemerkbar.

Die russische Währung ist unter Druck: Ein Dollar kostet inzwischen über 39 Rubel. (Screenshot: Bloomberg)
Die russische Währung ist unter Druck: Ein Dollar kostet inzwischen über 39 Rubel. (Screenshot: Bloomberg)

Der verstärkte Devisenbedarf russischer Unternehmen hat die Währung des Landes am Freitag erneut auf ein Rekordtief gedrückt. Ein Dollar verteuerte sich um bis zu 1,3 Prozent auf knapp über 39 Rubel.

Auch im Vergleich zur europäischen Einheitswährung gab der Rubel nach: Ein Euro kostete 49,72 Rubel. Die russische Währung hat seit Jahresbeginn etwa ein Fünftel ihres Werts verloren.

Unruhe an der Börse

Da viele russische Firmen im Zuge der westlichen Sanktionen gegen Russland keinen direkten Zugang zu den internationalen Finanzmärkten mehr hätten, müssten sie verstärkt Rubel in Devisen tauschen, um ihre Auslandsschulden zu bezahlen, sagte Analyst Maxim Korowin von VTB Capital. Schliesslich könnten die Unternehmen derzeit keine Anleihen in Fremdwährungen ausgeben.

Die Leitindizes der Moskauer Börse rutschten ebenfalls ins Minus. Hier sorgte das Vorgehen der Justiz gegen den Milliardär Wladimir Jewtuschenkow und seinen Mischkonzern Sistema für Unruhe. Jewtuschenkow steht wegen des Verdachts auf Geldwäsche unter Hausarrest.

sda/AFP/ldc

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