Zum Hauptinhalt springen

Die Lohnverhandlungen kommen nur sehr harzig voran

Aufgrund der bisherigen Abschlüsse rechnen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Lohnsteigerungen von 1 bis 2 Prozent.

Ist unzufrieden mit den bisherigen Ergebnissen: Die Zentralsekretärin des schweizerischen Bankpersonalverbands Denise Chervet.
Ist unzufrieden mit den bisherigen Ergebnissen: Die Zentralsekretärin des schweizerischen Bankpersonalverbands Denise Chervet.
Keystone

In einem stimmen Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen branchenübergreifend überein: Die diesjährigen Lohnverhandlungen gestalten sich überwiegend zäh, sie sind jedenfalls harziger und langwieriger als sonst. Bei der Beurteilung der bisherigen Abschlüsse gehen die Ansichten der Arbeitnehmervertretungen indes auseinander. Die Gewerkschaft Unia liess in einer gestern vorgelegten Zwischenbilanz zur Lohnrunde 2010/11 ihre Genugtuung darüber durchblicken, dass sie «in der Mehrzahl der Branchen und Betriebe generelle Reallohnerhöhungen» erreicht habe. Demgegenüber bezeichnete der Verband Angestellte Schweiz die Resultate als «enttäuschend». Der Aufschwung, so sein Fazit, komme bei den Beschäftigten nicht an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.