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Klettern ist kein absolutes Wagnis

Bergsteiger und Kletterer brauchen keine zusätzliche Unfallversicherung, obschon ihre Tätigkeit nicht ohne Gefahren ist. Der Grund: Klettern ist kein absolutes, nur ein relatives Wagnis.

Wer eine gefährliche Sportart oder ein waghalsiges Hobby betreibt, ist bei der obligatorischen Unfallversicherung nicht oder nur ungenügend versichert. Gefährliche Sportarten heissen in der Fachwelt Wagnisse. Dazu zählen Motocrossrennen, wettkampfmässige Rollbrettabfahrten oder Speedflying.

Zumindest der Laie würde wohl auch Klettern in dieser Kategorie vermuten. Das ist freilich ein Irrtum: Wohl ist auch Klettern ein Wagnis, aber nur ein relatives. Die anderen genannten Aktivitäten sind dagegen absolute Wagnisse. Der versicherungstechnische Unterschied: Wer bei einem absoluten Wagnis verunfallt, muss mit der Hälfte der von der Versicherungsgesellschaft geschuldeten Geldleistung Vorlieb nehmen. Und bei besonders schweren Fällen wird man überhaupt nicht entschädigt.

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