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Schuldenschnitt ist unausweichlich

Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis brachte am Mittwoch einen Schuldenschnitt erneut ins Gespräch. Er befindet sich damit in bester Gesellschaft. Laut namhaften Ökonomen gibt es keinen anderen Weg.

Griechenland und Deutschland haben sich vordergründig geeinigt. Es fliesst weiter Geld nach Athen. Und die ungestümen neuen Minister Griechenlands haben versprochen, diese und jene Reform durchzuziehen. Damit konnten aber die Probleme höchstens hinausgeschoben, keinesfalls aber gelöst werden.

Denn von einem weiteren Schuldenerlass will Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble nichts wissen. Nun brachte gestern Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis den Schuldenschnitt erneut aufs Tapet. In einem Radiointerview erklärte er, eine Umschuldung mit einer deutlichen Senkung der Schuldenlast sei eine Voraussetzung, um eines Tages an die Kapitalmärkte zurückkehren zu können. Die meisten Ökonomen teilen diese Auffassung.

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