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Weniger arbeiten, mehr leisten

Trotz Frankenstärke: Ausgerechnet jetzt bringt die SP die 35-Stunden-Woche wieder aufs Tapet. Wieso das Wirtschaftsprofessor Michael Graff für eine vernünftige Idee hält.

Je komplexer die Arbeit, desto eher steigt die Produktivität bei weniger Wochenstunden: Angestellte des Rüstungs- und Technologiekonzerns Ruag in Emmenbrücke LU. (19. März 2015)
Je komplexer die Arbeit, desto eher steigt die Produktivität bei weniger Wochenstunden: Angestellte des Rüstungs- und Technologiekonzerns Ruag in Emmenbrücke LU. (19. März 2015)
Urs Flüeler, Keystone

Die Schweizer Wirtschaft ächzt unter dem starken Franken, die Patrons lassen ihre Mitarbeiter länger arbeiten oder senken gar die Löhne – und die SP bringt ausgerechnet jetzt ein kontroverses Thema wieder auf den Tisch: die 35-Stunden-Woche. An ihrer nächsten Delegiertenversammlung will die Partei Massnahmen für die Lohngleichheit diskutieren, darunter die 35-Stunden-Woche. Eine kürzere Arbeitszeit erlaube es, Familie und Beruf besser zu vereinbaren, argumentiert die SP. Doch ist die Forderung angesichts der unsicheren Wirtschaftslage angebracht?

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