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Weniger Gewinn trotz Kundenzulauf bei der Postfinance

Das Finanzinstitut der Schweizerischen Post konnte im ersten Quartal 34'000 Neukunden gewinnen und verwaltet erstmals Kundenvermögen von über 100 Milliarden Franken. Trotzdem sank der Gewinn.

Ausbau an zwei Fronten bei der Postfinance: Der neue Hauptsitz in Bern wird im April 2013 in Betrieb genommen. Zudem wurden 72 neue Stellen geschaffen.
Ausbau an zwei Fronten bei der Postfinance: Der neue Hauptsitz in Bern wird im April 2013 in Betrieb genommen. Zudem wurden 72 neue Stellen geschaffen.
Keystone

Die Postfinance, das Finanzinstitut der Schweizerischen Post, hat im ersten Quartal 2012 weniger verdient. Der Gewinn vor Steuern sank gegenüber der Vorjahresperiode um 3 Millionen auf 178 Millionen Franken. Dies trotz anhaltendem Kundenzulauf.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres lockte das Institut 34'000 neue Kunden an. Die Gesamtzahl stieg damit auf 2,85 Millionen Kunden, wie die Postfinance am Donnerstag mitteilte.

Erstmals über 100 Milliarden Franken Kundenvermögen

Die drei grössten Ertragspfeiler, das Zinsen-, das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft sowie das Handelsgeschäft blieben weitgehend stabil. Der gesamte Geschäftsertrag stieg von 395 Millionen Franken im ersten Quartal 2011 auf 398 Millionen Franken, wie die Postfinance weiter mitteilte. Dafür erhöhte sich der Geschäftsaufwand um rund 9 Millionen Franken. Unter anderem hat das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal 72 neue Stellen geschaffen und zählt derzeit 3453 Vollzeitstellen. Dass der Geschäftsaufwand stärker als der Ertrag gestiegen ist, erkläre den leicht tieferen Gewinn, teilte die Postfinance mit.

Erstmals verwaltete das Finanzinstitut Kundenvermögen von über 100 Milliarden Franken: Durchschnittlich betrugen die bei der Postfinance in den ersten drei Monaten deponierten Vermögen 101,9 Milliarden Franken. Gemäss eigenen Aussagen ist die Postfinance damit das drittgrösste Finanzinstitut im Schweizer Kleinkundenmarkt.

SDA/heb

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