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Geldpolitik SNB hält an aktuellem Franken-Mindestkurs fest

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist weiterhin bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen, um den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro durchzusetzen.

Auf absehbare Zeit gebe es keine Inflationsrisiken, begründete die SNB am Donnerstag ihre Haltung. In ihrer quartalsweisen geldpolitischen Lagebeurteilung hält die SNB fest, dass der Franken mit dem heutigen Kurs zwar hoch bewertet bleibe. Dennoch sei die Inflationsprognose gegenüber Dezember sogar noch tiefer ausgefallen. Sollte sich aber die globale Konjunktur schlechter als vorgesehen entwickeln oder der Franken nicht wie erwartet weiter abschwächen, könnten erneut Abwärtsrisiken für die Preisstabilität auftreten, schreibt die SNB. Bei schlechteren Wirtschaftsaussichten und Deflationsgefahr sei man bereit, jederzeit weitere Massnahmen zu ergreifen. Exponenten aus Wirtschaft und Politik hatten verschiedentlich eine Erhöhung des Mindestkurses gefordert. Die SNB-Ökonomen sind sich gemäss Communiqué indes bewusst, dass die hohe Bewertung des Frankens die Wirtschaft weiterhin vor grosse Herausforderungen stellt. Gleichzeitig habe aber der Mindestkurs Wirkung gezeigt. So sei die Wechselkursvolatilität verringert worden, was den Unternehmen Planungssicherheit gegeben habe, so die SNB. Insgesamt stellt die SNB vermehrt Anzeichen für eine Stabilisierung der Schweizer Wirtschaft für das laufende Jahr fest. Sie rechnet im laufenden Jahr mit einem moderaten Wirtschaftswachstum von gegen 1 Prozent.

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