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Geldüberweisungen am Kiosk - Valora macht SBB Konkurrenz

Die Kioskbetreiberin Valora weitet die Angebotspalette an ihren Verkaufsstellen erneut aus: An vorerst 50 Kiosken können neu internationale Geldüberweisungen getätigt werden.

Bis Ende 2012 soll die Dienstleistung an allen Kiosken verfügbar sein. Mit der Kooperation mit dem weltweit tätigen amerikanischen Finanzdienstleister MoneyGram greift Valora primär die SBB an. Diese bietet die vor allem bei Gastarbeitern beliebte Bargeldüberweisungen an zahlreichen Bahnhöfen an und arbeitet dazu mit dem ebenfalls amerikanischen Anbieter Western Union zusammen. Spätestens wenn an allen rund 1000 Valora-Kiosks Geldüberweisungen möglich sind, dürfte MoneyGram über das dichtere Netz von Annahmestellen verfügen als Konkurrent Western Union. Western Union ist an 180 Bahnhöfen sowie in einzelnen Läden präsent. Die Bargeldüberweisungen ins Ausland stehen oft wegen ihrer hohen Gebühren in der Kritik. Für viele Immigranten ist es aber oft die einzige Möglichkeit, ihren Angehörigen in der Heimat Geld zukommen zu lassen. Für gewisse Länder haben solche Überweisungen zudem eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung: In Albanien beispielsweise kommen rund 15 Prozent des Bruttoinlandproduktes auf diese Weise ins Land.

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