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Geplantes CKW-Solarkraftwerk ruft Landschaftsschützer auf den Plan

Gegen das geplante Solarkraftwerk der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) in Inwil LU formiert sich Widerstand.

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz will sich gegen das Projekt zur Wehr setzen. «Dieses Solarkraftwerk ist unnötig», kritisierte Raimund Rodewald, Geschäftsleiter der Stiftung, in der «Neuen Luzerner Zeitung». Er hält ein Grosskraftwerk für den falschen Weg, Sonnenenergie zur Stromproduktion zu nutzen. Seiner Ansicht nach wäre es sinnvoller, die Energie über mehrere kleinere Anlagen auf Dächern zu gewinnen. Er sei erstaunt, dass die CKW den Landschaftsschutz Schweiz nicht vorgängig informiert hätten, erklärte Rodewald gegenüber der Nachrichtenagentur sda. In diesem Fall hätte die Stiftung ihre Bedenken und Alternativvorschläge bereits frühzeitig einbringen können. Sollten die CKW am geplanten Grosskraftwerk festhalten, werde die Organisation wahrscheinlich von ihrem Beschwerderecht Gebrauch machen, sagte Rodewald. «Im Moment sehe ich keinen Grund, warum wir dieses Projekt akzeptieren sollten.» Die CKW halten vom Vorschlag, Solaranlagen auf Dächern zu installieren, wenig. Dies wäre in Inwil nicht realisierbar, sagte Sprecherin Dorothea Ditze gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung». Ein Grosskraftwerk ist ihrer Ansicht nach die bessere Lösung: «Freiflächenanlagen sind ökonomisch sinnvoll und produzieren im Vergleich zu normalen Dachanlagen günstigeren Solarstrom.» Die geplante Photovoltaik-Anlage hat eine Fläche von rund 20 Fussballfeldern. In das Projekt wollen die CKW 25 Millionen Fr. investieren.

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