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Gewerkschaft Kommunikation gelangt im DHL-Streit an Einigungsstelle

Der Konflikt um einen Sozialplan für gekündigtes Personal beim deutschen Logistiker DHL in Genf und Basel kommt vor die Eidgenössische Einigungsstelle.

Die Gewerkschaft Kommunikation legte ihr den Fall am Freitag vor. Zudem unterstützt die Gewerkschaft Kampfmassnahmen. Zunächst bleiben diese Massnahmen bis Dienstag suspendiert. Dann nämlich sind die Gewerkschaft Unia und die DHL-Direktion vor die zuständige Genfer Kammer für kollektive Arbeitsverhältnisse geladen, wie es am Freitag hiess. Die Logistik-Gewerkschaft Kommunikation schaltete zudem die Eidgenössische Einigungsstelle zur Beilegung von kollektiven Arbeitsstreitigkeiten ein. Diese Stelle ist für Arbeitskonflikte zuständig, wenn Betriebe in mehreren Kantonen betroffen sind. Die von der Belegschaft in Basel mandatierte Gewerkschaft Kommunikation verlangt, dass die Stelle ein Einigungsverfahren einleitet und DHL als vorsorgliche Massnahme auffordert, bei der Schliessung der Finanzabteilung keine Kündigungen auszusprechen. Die Weigerung von DHL, Verhandlungen über einen Sozialplan aufzunehmen, sei respektlos gegenüber den Gekündigten. Von grossen Unternehmen dürfe ein sozialeres Verhalten erwartet werden. Im Hinblick auf das Verfahren zeigte sich die Gewerkschaft optimistisch. 86 Angestellte der Firma, 48 in Genf und 38 in Basel, wehren sich gegen die Kündigung und verlangen einen Sozialplan, den das deutsche Unternehmen verweigert. Stattdessen will es den Entlassenen einzeln Prämien auszahlen. DHL begründete Mitte September den Stellenabbau damit, dass die Buchhaltung in Deutschland zentralisiert werde.

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