Zum Hauptinhalt springen

Goldman Sachs offenbar vor Rückkehr in Welt-Bankenverband IIF

Frankfurt Die US-Investmentbank Goldman Sachs will offenbar wieder in den Welt-Bankenverband IIF zurückkehren.

Goldman Sachs hatte die Lobby-Gruppe vor zwei Jahren im Streit um Bilanzierungsregeln verlassen. Goldman Sachs wolle dem Verband wieder beitreten, berichteten die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa am Montag mit Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Über die Rückkehr hatte auch die Zeitung «Die Welt» am Montag berichtet. Die US-Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Angesichts der zahlreichen Regulierungsvorschläge weltweit müsse die Branche an einem Strang ziehen. «Da will Goldman nicht neben dran stehen», wird ein Insider zitiert. Dem Verband, der vom Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geführt wird, gehören weltweit mehr als 400 Banken an. Er ist das Hauptsprachrohr der Branche in der Politik. Der Bankenverband hat sich jüngst gegen neue Regelungen ausgesprochen, die das Geschäft einschränken und am Gewinn nagen. Goldman Sachs hatte sich 2008 daran gestört, dass sich der Verband für laxere Bilanzierungspraktiken ausgesprochen hatte. Es ging darum, ob Wertpapiere stets nach Marktpreisen zu bewerten sind. Der Verband wollte diese Regel lockern. Goldman will daran festhalten und will auch künftig strikt zu Marktpreisen bewerten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch