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Griechische Regierung warnt in Schuldenkrise vor Panikmache

Athen Die griechische Regierung hat in der Debatte über einen Austritt aus der Euro-Zone vor Panikmache gewarnt.

Ein Regierungssprecher distanzierte sich am Montag von Äusserungen des griechischen Zentralbankchefs George Provopoulos, der eine Wiedereinführung der Drachme als Hölle bezeichnet hatte. «Es gibt keinen Grund Panik zu stiften, indem man sagt, wir werden zur Drachme zurückkehren», sagte Regierungssprecher Pantelis Kapsis. «Wir können es mit ernsthafter und systematischer Arbeit vermeiden.» Klar sei, dass Griechenland noch lange nicht über den Berg sei. «Die Verhandlungen mit der Troika gestalten sich schwierig, die Wirtschaft ist in einer wirklich schlechten Verfassung und Strukturreformen sind unausweichlich, damit Vertrauen wiederhergestellt wird», sagte der Sprecher. Zentralbankchef Provopoulos hatte am Wochenende erklärt, dass Griechenland ein Austritt aus der Euro-Zone teuer zu stehen käme. So würde der Lebensstandard sinken und die neue Währung deutlich abgewertet - möglicherweise bis zu 70 Prozent. In einer Umfrage sprachen sich jüngst mehr als Dreiviertel der Griechen dafür aus, dass die Regierung alles für einen Erhalt des Euro unternehmen müsse. Dagegen empfehlen einige Experten Griechenland den Austritt aus der Euro-Zone, damit die Volkswirtschaft nach einer Abwertung der neuen Währung wieder wettbewerbsfähig werden kann. Das südeuropäische Land ist praktisch bankrott und könnte ohne den Milliardenhilfen von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

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