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Grübel UBS-Aktie startet unter 10 Franken und dreht dann ins Plus

Die Anleger können sich offenbar nicht so recht entscheiden, ob sie nach dem Abgang von UBS-Chef Oswald Grübel die Aktie der Grossbank kaufen wollen oder nicht.

Am Montag eröffnete der Kurs unter 10 Franken, drehte dann aber ins Plus. Eine halbe Stunde nach Handelsstart lag der Kurs bei 10,29 Franken, 1,7 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag, als Grübels Rücktritt noch nicht bekannt gewesen war. Die Aktie der Konkurrentin Credit Suisse lag aber sogar 3,5 Prozent im Plus. Der Grosskonzerne- Index SMI zeigte 1,1 Prozent mehr an als am Freitagabend. Laut Analysten gehen die Meinungen nach Grübels Abgang auseinander. Weil Grübel die Bank saniert hat, könnten einige sehr enttäuscht sein über seinen Rücktritt: So befürchtet die US-Bank JP Morgan eine Phase der Unsicherheit nach dem Ausscheiden des starken Mannes, zumal die Schuldenkrise den Banken derzeit zusetzt. Das japanische Finanzhaus Nomura schätzt hingegen, der Wechsel könnte dem Aktienkurs einen gewissen Schub geben. Sollte der neue UBS-Chef Sergio Ermotti die Investmentbank tatsächlich verkleinern, würde auch Kapital frei. Die Zürcher Kantonalbank geht aber davon aus, dass der Umbau der UBS nicht so leicht werde.

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