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Grübel UBS-Konzernchef Oswald Grübel nimmt den Hut

UBS-Konzernchef Oswald Grübel tritt per sofort zurück.

Er übernimmt damit die Verantwortung für das Debakel in London, das der UBS einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden Dollar beschert hat. Sergio P. Ermotti übernimmt die Funktion des CEO ad interim, wie die UBS am Samstag mitteilte. Der Tessiner Ermotti stiess erst im April zur UBS und ist verantwortlich für das Bankengeschäft in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika. Zuvor war er bei der UniCredit und Merrill Lynch tätig. UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger bedauert die Entscheidung Grübels. «Oswald Grübel betrachtet es als seine Pflicht, für den kürzlichen Vorfall im Zusammenhang mit dem unautorisierten Handel die Verantwortung zu übernehmen. Dies ist Ausdruck seiner konsequenten Haltung und Integrität», wird Villiger in der Medienmitteilung zitiert. Grübel habe während seiner Amtszeit «einen beeindruckenden Turnaround bewerkstelligt und UBS fundamental gestärkt». Er habe mitgeholfen, die UBS zu einer der «weltweit bestkapitalisierten Banken zu machen». Die UBS werde den laufenden internen und externen Evaluationsprozess nun fortsetzen, um einen permanenten Nachfolger für Grübel zu finden.

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