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Handel mit Derivaten in Italien: Banker zu sieben Jahren verurteilt

Rom Ein Mailänder Gericht hat am Donnerstag den Ex- Geschäftsführer der italienischen Bank Italease, Massimo Faenza, zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Weitere sechs ehemalige Manager der Bank erhielten Strafen zwischen fünf Jahren und 20 Monaten Haft. Die Manager werden beschuldigt, eine kriminelle Organisation mit dem Ziel aufgebaut zu haben, Gewinne mit Derivaten zu machen. Sie sollen auf diese Weise 30 Mio. Euro eingestrichen haben. Für Faenza, der als Drahtzieher der Organisation galt, hatten die Staatsanwälte ursprünglich eine mildere Strafe von fünfeinhalb Jahren Haft gefordert. Wegen des Skandals waren zwei Manager der Bank bereits verurteilt worden. Nach erheblichen Abschreibungen auf Derivate-Positionen hatte Italease im ersten Halbjahr 2007 einen Verlust von 479 Mio. Euro geschrieben. Wegen der unzureichenden internen Kontrollen hatte die italienische Notenbank die Führung von Italease abgesetzt. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hatte daraufhin eine Untersuchung in die Wege geleitet.

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