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Hartnäckig hoher Preisdruck macht EZB zu schaffen

Brüssel Die EZB sieht sich mit kurz vor ihrer nächsten Zinssitzung mit hartnäckig hohem Preisdruck und einer Rekordarbeitslosigkeit konfrontiert.

Die Statistikbehörde Eurostat in Brüssel meldete am Mittwoch in einer ersten Schätzung eine Jahresteuerung von 2,5 Prozent. Damit hat der Preisauftrieb in der Euro-Zone leicht nachgelassen. Dennoch ist die Inflationsrate damit weit höher als der EZB lieb sein kann, die bei Werten von knapp unter zwei Prozent von Preisstabilität spricht. Diese Marke ist nunmehr fast zwei Jahre lang verfehlt worden. Zugleich steckt Euroland in einer tiefgreifenden Arbeitsmarktkrise. Die Erwerbslosenquote stieg im September auf das Rekordhoch von 11,6 Prozent. Hauptgrund für die etwas niedrigere Inflationsrate waren die Energiepreise, deren Auftrieb sich auf 7,8 von 9,1 Prozent verlangsamte. Dagegen beschleunigte sich der Preisanstieg bei Lebensmitteln.

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