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Helsana zurück in den schwarzen Zahlen: 84 Millionen Fr. Jahresgewinn Konzernchef verspricht «verlässliche» Prämienpolitik

Der Krankenversicherer Helsana ist nach zwei Verlustjahren zurück in den schwarzen Zahlen.

Die grösste Schweizer Krankenkasse hat 2010 einen Gewinn von 84 Millionen Fr. geschrieben, nach einem Verlust von 58 Millionen Fr. im Vorjahr. Der Gewinn gehe auf einen sehr guten Ertrag aus den Kapitalanlagen und operative Verbesserungen zurück, teilte Helsana am Donnerstag mit. Alle Tochtergesellschaften der Gruppe erfüllten die gesetzlichen Mindestreserveanforderungen. Das Eigenkapital des Versicherers stieg von 758 Millionen Fr. auf 840 Millionen Franken. «Wir haben die finanzielle Wende geschafft», wird der seit Mitte 2010 amtierende Konzernchef Daniel Schmutz in der Mitteilung zitiert. Da die Krankenkasse wieder die nötigen Reserven habe, können sich die Versicherten nach seinen Worten in Zukunft auf eine «gesunde und verlässliche» Prämienpolitik einstellen. Die Prämieneinnahmen der Gruppe stiegen um 0,5 Prozent auf 5,51 Milliarden Franken. Die Leistungskosten waren 2010 mit 5,14 Milliarden Fr etwa gleich hoch wie im Vorjahr. Dies ist laut Helsana aber darauf zurückzuführen, dass der Versicherer 2009/2010 Kunden verloren hatte. Vor einem Jahr hatten zahlreiche Helsana-Kunden wegen deutlich höherer Prämien die Krankenkasse gewechselt. Die Gesundheitskosten pro Kopf seien 2010 weiter «im gewohnten Rahmen» gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Versicherungsleistungen und Kosten machten im vergangenen Jahr noch 100,2 Prozent des Prämienvolumens aus (Combined Ratio). Im Vorjahr waren es noch 103,4 Prozent gewesen. In der obligatorischen Krankenversicherung nach KVG sank die Combined Ratio von 106,2 auf 101,8 Prozent. Somit nähert sich das versicherungstechnische Geschäft der Helsana-Gruppe der Profitabilität. Bei einer Combined Ratio unter 100 Prozent legt der Krankenversicherer nicht mehr drauf.

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