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Hoffnung auf Griechenland-Hilfe treibt Kurse in Tokio in die Höhe

Tokio Die Aktienmärkte in Asien sind am Montag uneinheitlich in die neue Woche gestartet.

In Japan, Singapur und Taiwan stiegen die Kurse, während in Südkorea und China Verluste verbucht wurden. Händler nannten als Grund für die Gewinne die Hoffnung, dass sich die europäischen Finanzminister auf ihrem Treffen im Laufe des Tages doch noch auf Hilfen für das schuldengeplagte Griechenland einigen dürften. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index der Tokioter Börse schloss 0,2 Prozent im Plus bei 9388 Zählern. Der breiter gefasste Topix- Index gewann 0,4 Prozent auf 779 Punkte. Gefragt waren vor allem Aktien von japanischen Unternehmen, die einen Teil ihres Geschäfts in der Euro-Zone machen. Den Aktienkursen dieser Unternehmen kam zudem auch der schwächere Yen zugute. So verteuerten sich Toyota-Papiere um 1,7 Prozent, der Aktienkurs von Mazda stieg um 0,6 Prozent und jener von Canon um 0,2 Prozent. Auf den Yen drückte weiterhin die Erwartung der Marktteilnehmer, dass die Notenbank bei der Lockerung der Geldpolitik noch einmal deutlich nachlegen wird. Um satte 16 Prozent stieg der Wert der Renesas-Aktien. Grund war ein Bericht der Zeitung «Nikkei», wonach die Hauptaktionäre des ums Überleben kämpfenden Chipkonzerns einem Rettungspaket durch einen Staatsfonds und mehrere andere Unternehmen zugestimmt haben.

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