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Hoffnung auf Notenbank-Intervention hilft Wall Street

New York Die Aussicht auf eine konzertierte Aktion der wichtigsten Zentralbanken nach der Wahl in Griechenland hat am Freitag zu Kursgewinnen an der Wall Street geführt.

Für einen Dämpfer sorgten allerdings enttäuschende Zahlen von der US- Konjunktur. Zudem bleibt die Sorge um spanische Banken. Aus Kreisen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer war bereits am Donnerstag verlautet, dass die Notenbanken die Finanzmärkte notfalls stabilisieren und eine Kreditklemme verhindern würden. Die Griechen wählen am Sonntag ein neues Parlament. Möglicherweise entscheiden sie indirekt auch über den Verbleib ihres Landes in der Eurozone. Der Dow-Jones-Index der 30 Standardwerte stieg am Freitag um 0,9 Prozent auf 12.767 Punkte. Während des Tages pendelte er zwischen den Marken von 12.651 und 12.774. Beim S&P 500 betrug das Plus ein Prozent auf 1342 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte sogar um 1,3 Prozent auf 2872 Zähler zu. Auch die Woche insgesamt schlossen die Indizes mit Gewinnen ab: Beim Dow betrug das Plus 1,7 Prozent, beim S&P 1,3 Prozent und beim Nasdaq-Index 0,5 Prozent. Börsianer bezeichneten die Gewinne der Wall Street am Freitag als nicht nachhaltig, da sich viele Anleger wegen der Wahl nicht aus der Deckung wagten.

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