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Industrie Deutscher Konzern Lanxess kann Gewinn fast verzehnfachen

Düsseldorf Der deutsche Chemiekonzern Lanxess hat dank Konjunkturerholung und Engagements in den Schwellenländern seinen Nettogewinn im vergangenen Jahr fast verzehnfacht.

Unter dem Strich stieg das Konzernergebnis von 40 Millionen auf den neuen Rekordwert von 379 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 41 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Auch für die Zukunft ist der Konzern optimistisch. Unklar sind für Lanxess allerdings noch die Folgen der Katastrophe in Japan für sein Geschäft. Japan ist für Lanxess der zweitgrösste Absatzmarkt in der Region Asien/Pazifik. Allein im vergangenen Jahr steigerte der Konzern dort seine Umsätze um nahezu 50 Prozent auf 231 Millionen Euro. Die beiden Lanxess-Standorte in Toyohashi und Himeji, mehrere hundert Kilometer südlich von Tokio, wurden dem Unternehmen zufolge von der Katastrophe nicht direkt betroffen. Sie liefen normal und die Versorgung mit Rohstoffen, Vorprodukten und Energie sei stabil. Lediglich das Büro in Tokio sei vorübergehend geschlossen worden. Trotz der Ungewissheit über die weitere Entwicklung in Japan ist der Konzern für die Zukunft optimistisch. Das Management erklärte, Lanxess sei sehr gut in das Jahr 2011 gestartet. Die Auftragsbücher seien voll und die Anlagen sehr gut ausgelastet. Lanxess profitierte 2010 von seinem Fokus auf die Wachstumsmärkte Asiens und Südamerikas. Der Konzern machte bereits fast ein Viertel seines Umsatzes in den vier Boomregionen Brasilien, Russland, Indien und China und erreichte dort Umsatzzuwächse von durchschnittlich 60 Prozent.

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