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Industrie «Verhaltener Optimismus» für Verkauf der Swissmetal-Werke

Die Mitarbeiter der Swissmetal-Werke in der Westschweiz und in Deutschland müssen weiterhin bangen.

Der Sachwalter der sich in Nachlassstundung befindlichen Kupferverarbeitungsfabriken kann noch keine Käufer präsentieren. «Das Interesse von möglichen Käufern und Bietern hat aber zugenommen», sagte Fritz Rothenbühler vor den Medien in Zürich. Der Sachwalter will erreichen, dass die drei Betriebe in Dornach SO, Reconvillier BE und Lüdenscheid (D) mit den aktuellen Mitarbeitern weitergeführt werden können. Nach Angaben vom Mittwoch arbeiten in Dornach und Reconvillier je 125 Mitarbeiter, während das Werk in Deutschland 209 Mitarbeiter zählt. Gewisse Investoren seien an allen drei Betrieben interessiert, andere nur an einzelnen, sagte Rothenbühler. Wie viele Interessenten es gebe und wann oder ob mit einem Verkauf gerechnet werden könne, sagte der Sachwalter nicht. «Ich bin verhalten optimistisch», sagte er lediglich. Die drei Werke gehören zur Gesellschaft Swissmetal Industries. Die börsenkotierte Swissmetal Holding, die Swissmetal Industries als Beteiligung hält, soll nun liquidiert werden. Alles andere mache keinen Sinn, sagte Verwaltungsratspräsident Martin Hellweg. Dies bedeute nicht automatisch, dass die Werke stillstehen. Wenig Hoffnung besteht allerdings für die Aktionäre: Nach der Liquidation der Holding werden sie einen Betrag «zwischen null und einem geringen Betrag» erwarten dürfen, wie Hellweg sagte.

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