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Inflation in Euro-Zone auf höchstem Stand seit Oktober 2008

Luxemburg Die Inflation in der Euro-Zone hat im April kräftig zugelegt und dürfte der Europäischen Zentralbank zunehmend Sorge bereiten.

Die Konsumentenpreise zogen um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Das ist der stärkste Preisanstieg seit Oktober 2008: Damals verteuerte sich das Leben in den Euro-Staaten um 3,2 Prozent. Experten hatten für April mit einem Plus von 2,7 Prozent gerechnet, im März hatte die Rate bei 2,7 Prozent gelegen. Stabile Preise sieht die Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig bei Teuerungsraten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Die EZB hatte im März erstmals seit drei Jahren den Leitzins erhöht und das mit der anziehenden Teuerung begründet. Für die nächste Zinssitzung in der kommenden Woche rechnen Analysten aber damit, dass die Notenbank stillhält. Die meisten Experten erwarten die nächste Zinserhöhung erst im Juli.

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