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Internationales Arbeitsamt fürchtet Beschäftigungseinbruch

Die weltweite Konjunkturabkühlung könnte zu einem dramatischen Einbruch bei der Beschäftigung führen, warnt das Internationale Arbeitsamt (ILO), eine Sonderorganisation der UNO.

Der Einbruch könnte weit grösser sein als bei der letzten Krise. Das könnte zu sozialen Unruhen führen. Die jüngsten Daten zeigten für zwei Drittel der fortgeschrittenen Wirtschaften und für die Hälfte der Schwellen- und Entwicklungsländer eine Verlangsamung bei den Anstellungen, meldete das Büro am Montag. Gemäss der Organisation müssten weltweit 80 Millionen Stellen geschaffen werden, sollte der Beschäftigung wieder den Stand erreichen, den sie 2007 vor der Finanzkrise hatte. Die Verlangsamung lasse nun vermuten, dass die Weltwirtschaft nur gut die Hälfte der zuvor vernichteten Stellen wieder schaffen kann, also 40 Millionen. Schon Ende 2010 waren mehr als 200 Millionen Menschen arbeitslos, die Zahl dürfte auch 2011 nicht sinken. In mehr als 45 von 118 untersuchten Ländern dürfte damit die Gefahr sozialer Unruhen wachsen.

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