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Italien befürchtet nach Erdbeben tiefere Rezession

Rom Die italienische Regierung und die Industriellen rechnen mit schweren Folgen des Erdbebens mit 26 Toten auf das Wirtschaftssystem im Land.

In der industriereichen Region Emilia Romagna ist mit einem Produktionsstopp zwischen vier und sechs Monaten zu rechnen. In dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet werden ein Prozent des italienischen Bruttoinlandprodukts (BIP) generiert. Confindustria-Präsident Giorgio Squinzi sagte am Mittwoch, dass der Wiederaufbau der beschädigten Unternehmen noch Monate beanspruchen könnte. Es könnte sogar noch Jahre dauern, bis die Produktion in der Gegend wieder auf dem Niveau wie vor dem Erdbeben zurückkehre. Auf 5 Milliarden Euro werden die Schäden vorerst geschätzt. 95 Prozent der Werkshallen in der Provinz Modena sind beschädigt, 20'000 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Experten in Rom befürchten, dass Italien wegen der hohen Ausgaben für den Wiederaufbau des Erdbebengebiets das Ziel verfehlen könnte, bis 2013 eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen. Das Kabinett Monti schliesst nämlich nicht aus, dass die hohen Kosten, verbunden mit der schwierigen Wirtschaftssituation, die Rezession noch mehr verstärken könnten. Italien leidet unter der Rezession, einem dramatischen Kreditengpasses und einer niedrigen Ertragsfähigkeit.

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