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Italien muss Rekordzinsen für fünfjährige Anleihe zahlen

Rom Italien muss den Investoren für fünfjährige Staatsanleihen Rekordzinsen zahlen.

Das Land platzierte am Montag Staatsanleihen im Volumen von drei Milliarden Euro. Für die Papiere wird eine Rendite von 6,29 Prozent fällig. Derart hohe Zinsen für diese Papiere musste das Land den Anlegern seit Einführung des Euro noch nicht zahlen. Zum Vergleich: Mitte Oktober wurden bei einer vergleichbaren Auktion lediglich 5,3 Prozent fällig. Nach einem vorübergehenden Hoch in der vergangenen Woche sind dafür die Zinsen für existierende italienische Staatsanleihen wieder gesunken. Für zehnjährige Anleihen betrugen die Zinsen am Montag 6,4 Prozent. Vor Berlusconis Rücktritt waren die Zinskosten in der vergangenen Woche auf Werte deutlich über der gefährlichen Schwelle von 7 Prozent gestiegen. Wegen wachsender Zweifel an der Reformpolitik war Italien zuletzt verstärkt ins Visier der Finanzmärkte geraten. Das Land will unter dem neuen Ministerpräsidenten und früheren EU-Kommissar Mario Monti einen politischen Neuanfang nach der Ära Berlusconi wagen. Die hoch verschuldete, drittgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone muss rasch das Vertrauen der Märkte zurückgewinnen und Reformen auf den Weg bringen.

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