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Italienische Banken Unicredit und Intesa mit Gewinneinbrüchen

Mailand Die italienische Grossbanken Unicredit und Intesa Sanpaolo haben die Krise des Landes und der Branche voll zu spüren bekommen.

Beide Institute erlitten im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch. Bei der Unicredit sackte der Reingewinn um zwei Drittel auf 169 Millionen Euro ab, wie die Bank am Freitag bekannt gab. Die Rückstellungen des Mutterkonzerns der deutschen HypoVereinsbank und der Bank Austria für faule Kredite schnellten im Vorjahresvergleich um mehr als 60 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro nach oben. Bankchef Federico Ghizzoni sagte aber, Unicredit habe sich in einem sich rapide verschlechternden Umfeld operativ gut gehalten, vor allem dank ihres Sparprogramms. Im Geschäft auf dem heimischen Markt habe sich die Wende zum Besseren fortgesetzt. An den Märkten leidet Unicredit vor allem unter ihren hohen Beständen an italienischen Staatsanleihen, die nicht mehr als sicher gelten. Ende Juni hatte sie davon weiter 41 Milliarden Euro in den Büchern. Taucher um ein Drittel Bei Intesa Sanpaolo tauchte der Gewinn um gut ein Drittel auf 470 Millionen Euro, wie der Unicredit-Konkurrent gleichentags mitteilte. Die Erträge gingen um 8,5 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro zurück. Für Experten kam der Einbruch nicht überraschend. Sie hatten sogar mit noch etwas schlechteren Zahlen gerechnet. Der Gewinnrückgang geht vor allem auf eine deutlich höhere Risikovorsorge für Kreditausfälle, niedrigere Provisionseinnahmen und einen Einbruch im Handelsgeschäft zurück.

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