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Japanischer Textilmaschinenfabrikant will Uster Technologies kaufen

Der japanische Textilmaschinenhersteller Toyota Industries Corporation (TICO) will Uster Technologies übernehmen.

Pro ausstehender Aktie des spezialisierten Messinstrumenteherstellers bietet er 21 Prozent mehr, als das Wertpapier in den letzten zwei Monaten durchschnittlich wert war. Der Verwaltungsrat von Uster lehnt das Übernahmeangebot ab, weil dieses das Geschäft und die Wachstumsaussichten des Unternehmens unterbewerte. In seiner am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Uster-Verwaltungsrat den Aktionären, vorerst nichts zu unternehmen. Dass TICO die Kontrolle über Uster Technologies übernimmt, steht dagegen bereits fest: Das japanische Unternehmen hat mit einer Beteiligungsgesellschaft einen Vertrag für die Übernahme von über einem Fünftel der Uster-Aktien unterzeichnet, wie es am Dienstag in einer Mitteilung hiess. Der Kaufvertrag für das Aktienpaket ist lediglich noch an die Bedingung geknüpft, dass in gewissen Ländern die Wettbewerbsbehörde die Übernahme gutheissen. Davon ist auch abhängig, ob das öffentliche Kaufangebot für die anderen ausstehenden Aktien von Uster zu Stande kommt. TICO selbst betrachtet das öffentliche Kaufangebot als gelungen, wenn sie nachher mindestens zwei Drittel des Aktienkapitals hält. An der Schweizer Börse wurden am Dienstag in den ersten Handelsminuten keine Uster-Aktien gehandelt. Am Montagabend notierten sie bei 35 Franken.

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