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Julius Bär holt sich mit Kapitalerhöhung 492 Millionen

Die Privatbank Julius Bär hat mit der Kapitalerhöhung 492 Millionen

Fr. hereingeholt. Damit finanziert sie die Übernahme der ausseramerikanischen und -japanischen Vermögensverwaltung von Merrill Lynch von der Bank of America. Total verkaufte Julius Bär bis zum Ablauf der Frist am Mittwochmittag 20,32 Millionen neue Namenaktien zu 24,20 Franken. Damit hat das Institut seine eigenen Vorgaben für die Kapitalerhöhung genau erfüllt, wie es am Donnerstag mitteilte. Gleichentags startete der Handel mit den neuen Aktien. Die Julius Bär-Aktionäre hatten den Kauf der Merrill Lynch-Sparte Mitte September abgesegnet und der Schaffung von genehmigtem Aktienkapital in Höhe von 600'000 Fr. durch die Ausgabe von maximal 30 Millionen Namenaktien für die teilweise Finanzierung des Kaufs zugestimmt. Daneben wurden durch die Ausgabe von zusätzlichen 7,5 Millionen Namenaktien weitere 150'000 Fr. an genehmigtem Kapital geschaffen. Dieses ist für die Verkäuferin, die Bank of America (BofA) reserviert, die danach mit 3 Prozent an Julius Bär beteiligt sein soll. Mit dem Zukauf von Merrill Lynch erhöht Julius Bär seine verwalteten Vermögen auf bis zu 250 Milliarden Franken. Von Merrill Lynch sollen dabei bis zu 72 Milliarden dazufliessen, wobei es einer solchen Transaktion immer Abflüsse gibt. Die Transaktion soll sich laut früheren Angaben im Jahr 2014 zumindest neutral auf den Gewinn pro Aktie auswirken und für 2015 einen Zuwachs von 15 Prozent bringen.

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