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Julius Bär zieht weiter Neugeld an Abbau von 150 Stellen soll jährliche Kosten um 40 Millionen Fr. drücken

Zürich Die Privatbank Julius Bär erhält weiter kräftig Geld von vermögenden Kunden anvertraut.

Laut einem Zwischenbericht legte das Geldinstitut beim Nettoneugeldzufluss auf das ganze Jahr hochgerechnet um gegen 6 Prozent zu. Der Zufluss in den ersten zehn Monaten habe im oberen Bereich des Zielbandes von vier bis sechs Prozent gelegen, teilte Julius Bär am Montag mit. Einen besonders grossen Beitrag hätten die Wachstumsmärkte und das lokale Privatkundengeschäft in der Schweiz und in Deutschland geliefert. Insgesamt verwaltete Julius Bär per Ende Oktober 166 Milliarden Franken. Ausserdem kündigte die Bank an, dass der bereits bestätigte Abbau von 150 Stellen alle Sektoren und das weltweite Geschäft betreffe. Das Restrukturierungsprogramm sehe zudem Einsparungen vor, indem beispielsweise weniger Immobilien gemietet werden. Insgesamt sollen die Kosten mit dem Programm um jährlich 40 Millionen Fr. sinken. Davon entfallen 30 Millionen Fr. auf die Personaleinsparungen. Julius Bär will das Restrukturierungsprogramm, das einmalige Kosten von 50 Millionen Fr. verursacht, mehrheitlich bis Mitte 2012 durchgeführt haben. Als Grund für die Einsparungen führt Julius Bär die Frankenstärke an, welche der Bank wegen ihrer Unternehmensstruktur zu schaffen macht: Die Kosten fallen hauptsächlich in Franken an, die Einkünfte jedoch in anderen Währungen. Zudem sei das Geschäftsumfeld weiterhin schwierig.

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