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Julius-Bär-Chef mit 4,4 Millionen Franken entlöhnt

Philipp Rickenbacher amtet zwar erst seit September als CEO, darf sich jedoch bereits über ein Millionen-Salär freuen.

Erst seit September 2019 im Amt: Philipp Rickenbacher, CEO von Julius Bär, an der Pressekonferenz zur Präsentation der Jahreszahlen am 3. Februar 2020 in Zürich. Foto: Ennio Leanza, Keystone
Erst seit September 2019 im Amt: Philipp Rickenbacher, CEO von Julius Bär, an der Pressekonferenz zur Präsentation der Jahreszahlen am 3. Februar 2020 in Zürich. Foto: Ennio Leanza, Keystone

Der Chef des Vermögensverwalters Julius Bär, Philipp Rickenbacher, hat im vergangenen Geschäftsjahr 4,41 Millionen Franken verdient. CEO ist er allerdings erst seit 1. September 2019, davor war Leiter des Intermediär-Geschäfts. Sein Vorgänger Bernhard Hodler, der von November 2017 bis Ende August 2019 Firmenchef war, verdiente in den acht Monaten 3,65 Millionen nach 6,16 Millionen Franken im gesamten Vorjahr.

Der Lohn Rickenbachers setzt sich zusammen aus dem Basissalär von 0,97 Millionen Franken, Beiträgen in die Pensionskasse in Höhe von 0,40 Millionen sowie variable Entschädigungen im Umfang von 3,05 Millionen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

Bernhard Hodler erhielt neben dem Basissalär von 1,50 Millionen variable Vergütungen in der Höhe von 1,80 Millionen. Hodler, der Ende Januar 2020 in Pension ging, stand der Bank bis Ende 2019 noch als Berater zur Verfügung.

Weniger Lohn für Geschäftsleitung, mehr für Verwaltungsrat

Insgesamt wurden die Mitglieder der Geschäftsleitung mit 19,78 Millionen Franken entlöhnt nach 20,6 Millionen im Vorjahr.

Die Gesamtvergütung an die Mitglieder des Verwaltungsrats erhöhte sich derweil leicht auf 3,86 Millionen nach 3,82 Millionen. Verwaltungsratspräsident Romeo Lacher, der im vergangenen Jahr in dieses Amt gewählt worden war, verdiente 0,94 Millionen. Sein Vorgänger Daniel Sauter, der 12 Jahre lang dem Gremium angehört hatte und im vergangenen Jahr auf eine Wiederwahl verzichtete, verdiente 0,15 Millionen nach 1,1 Millionen Franken im Vorjahr.

(SDA)

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