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Kanadische Notenbank signalisiert überraschend Zinserhöhung

Ottawa Die kanadische Notenbank hat trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten überraschend ein Ende der Niedrigzinspolitik signalisiert.

Die Währungshüter beliessen den Leitzins am Dienstag zwar wie erwartet bei einem Prozent. Erstmals seit Juli deuteten sie aber wieder in ungewöhnlich klaren Worten an, dass eine Zinserhöhung nötig werden und Kanada als erste der sieben führenden Industrienationen (G7) die Zügel in der Geldpolitik straffen könnte. «Angesichts der geringeren Wirtschaftsflaute und der stärkeren Grundinflation könnte eine moderate Rücknahme der gegenwärtigen, beträchtlichen geldpolitischen Anreize angemessen werden, um das Inflationsziel von zwei Prozent mittelfristig zu erreichen», erklärte die Bank of Canada am Dienstag. Die Notenbank warnte, die kanadische Wirtschaft sei an einem Wendepunkt, an dem der Inflationsdruck Sorgen bereiten könnte und die grosse Schuldenlast der Privathaushalte das grösste Risiko sei. Sie hob zudem ihre Prognose für das kanadische Wirtschaftswachstum und die Inflation für dieses Jahr an.

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