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Kantonalbanken mit leicht tieferem Halbjahresgewinn

Die Halbjahresergebnisse der 24 Kantonalbanken sind durch einen rückläufigen Ertrag im Zinsgeschäft und höhere Einnahmen aus dem Kommissionsgeschäft geprägt.

Gleichzeitig haben die Kantonalbanken aber auch ihre Personalkosten gesenkt. Zusammen erwirtschafteten die Kantonalbanken einen Halbjahresgewinn von 1,28 Mrd. Franken. Im Vergleich zum Vorjahr sank das konsolidierte Ergebnis damit um 6,1 Prozent, wie der Verband Schweizerischer Kantonalbanken am Mittwoch mitteilte. Da die kantonalen Finanzinstitute nur noch halb so hohe Wertberichtigungen und Rückstellungen wie 2009 tätigen mussten, ging der Bruttogewinn noch stärker zurück. Er sank um 10,9 Prozent auf 2,00 Mrd. Franken. Massgeblich beeinflusst wurde das Betriebsergebnis einerseits durch einen Rückgang des Zinserfolgs um 3,4 Prozent oder rund 92,5 Mio. Franken. Andererseits brach aufgrund nachlassender Geschäftsaktivitäten auf dem Obligationenmarkt auch das Handelsgeschäft um über 30 Prozent oder 190 Mio. Fr. ein. Mit Kommissionen und Dienstleistungen verdienten die Kantonalbanken dagegen 9,7 Prozent respektive 95,5 Mio. Fr. mehr als in der Vorjahresperiode. Positiv auf das konsolidierte Halbjahresergebnis ausgewirkt haben sich zudem die um 1,2 Prozent reduzierten Betriebskosten von 2,28 Mrd. Franken. Kreditsumme 2,8 Prozent höher Die Bilanzsumme aller Kantonalbanken zusammen stieg von Januar bis Juni um 5,4 Prozent auf 442,4 Mrd. Franken. Ein Wachstum von 2,4 Prozent wurde auch bei den verwalteten Kundengelder verzeichnet, die sich Ende Juni auf 283,4 Mrd. Fr. beliefen. Noch stärker legten die Kantonalbanken bei der Vergabe von Krediten zu: Die kumulierten Kundenausleihungen belaufen sich mittlerweile auf 313,7 Mrd. Franken, was gegenüber Anfang Jahr einem Plus von 2,8 Prozent entspricht.

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