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Kleineres iPad und andere Neuheiten von Apple erwartet

New York Apple wird am Dienstag höchstwahrscheinlich sein mit Spannung erwartetes kleineres iPad-Modell vorstellen.

Neben einem iPad mini könnten laut US-Medien auch andere Neuheiten präsentiert werden. Spekuliert wird unter anderem über ein Laptop der Reihe Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm und eine Erneuerung der iMac-Desktops. Im Gegensatz zu jüngsten iPhone-Vorstellungen sickerten diesmal nur wenige Informationen über das neue Gerät durch. Es gab auch kaum glaubwürdige Bilder im Internet. Immerhin war zu lesen, dass ein iPad mini einen Bildschirm mit 7,85 Zoll (19,94 cm) Diagonale bekommen werde - etwas mehr als beim Kleinformat der Konkurrenz. Zudem soll es sehr dünn werden, mit schmalen Rändern um den Bildschirm. Als möglicher Termin für den Verkaufsstart wurde der 2. November genannt. Konkurrenz ist bei den Kleinen gross Apple überliess das Marktsegment kleinerer Tablet-Computer bisher komplett der Konkurrenz - alle drei iPad-Generationen haben einen 9,7 Zoll grossen Bildschirm (24,6 cm). Damit fuhr Apple auch ganz gut: Der Marktanteil wird auf 60 bis 70 Prozent geschätzt, die iPads trugen erheblich zum Geldberg von zuletzt mehr als 117 Milliarden Dollar bei. Allerdings sorgte der Online-Händler Amazon mit seinem Kindle Fire für Aufsehen auch in der 7-Zoll-Klasse und jetzt ist eine neue Welle von Konkurrenzgeräten aller Grössen im Anmarsch. Unter anderem kommen demnächst mit dem Start des Betriebssystems Windows 8 die Surface-Tablets von Microsoft auf den Markt. Von Google wird ein grosses Nexus-Tablet erwartet, auch andere Tablets mit Android- Software stehen in den Startlöchern. Eine zentrale Frage für den Erfolg des iPad mini könnte der Preis werden. Die günstigsten Tablets mit 7-Zoll-Bildschirm (17,8 cm) sind derzeit für weniger als 200 Euro bzw. Dollar zu bekommen. So kostet die erste Generation des Kindle Fire nur noch 159 Euro, Vodafone bringt für 189 Euro ein neues Android-Tablet auf den Markt, das sogar UMTS-Funk hat - eine Seltenheit in dieser Preisklasse. Gratwanderung um Preis Zugleich steht Apple-Chef Tim Cook vor einem Balanceakt: Ein iPad mini muss so günstig sein, dass es den Rivalen Käufer abjagen kann - aber zugleich nicht so billig, dass die Apple-Fans dafür massenweise auf den Kauf eines grösseren iPad-Modells verzichten. Apple-Kunden sind zwar gewohnt, mehr für Geräte mit dem angebissenem Apfel im Logo zu bezahlen. Allerdings würde ein Preis von 329 Dollar für das günstigste Modell, über den zuletzt spekuliert wurde, der Konkurrenz noch viel Platz lassen. Über ein kleineres iPad wurde in den vergangenen Jahren zwar immer wieder spekuliert, aber es blieb bisher ein Phantom. Ausserdem hatte Apple-Gründer Steve Jobs im Oktober 2010 gleich die ganze Geräteklasse der Tablets mit 7-Zoll-Bildschirm als «Totgeburten» bezeichnet. Sie seien zu gross, um sie wie ein Smartphone immer dabeizuhaben - aber zu klein, um dem Nutzer ein ordentliches Tablet-Erlebnis zu bieten. Die Hersteller müssten den Nutzern am besten gleich Schleifpapier mitliefern, damit diese ihre Finger anpassen könnten, spottete Jobs unter anderem. Zugleich gab es aber schon damals auch in der Apple-Chefetage Befürworter des Formats wie den einflussreichen Chef de iTunes- Plattform, Eddy Cue.

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