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Konjunktur Schweizer Industrie erholt sich: Berg- und Maschinenbau als Treiber

Die Schweizer Industrie kommt nach der Wirtschaftskrise immer besser in Fahrt.

Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte, stiegen die Produktions- und Umsatzzahlen im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Die Produktion steigerte sich um 6,1 Prozent. Am deutlichsten legten der Berg- ( 19,5 Prozent) und der Maschinenbau ( 16,1 Prozent) zu. Schlecht liefen das Glas-, Beton- und Keramikgeschäft (- 6,4 Prozent). Der Umsatz in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres stieg gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 4,0 Prozent. Den grössten Zuwachs verzeichneten dabei ebenfalls der Berg- (19,6 Prozent) und Maschinenbau ( 15,1). Deutlich weniger Umsatz erreichte die chemische Industrie (-13,7 Prozent). Der sekundäre Sektor registrierte zudem viele neue Bestellungen ( 6,0 Prozent). Absoluter Spitzenreiter mit einem Plus von 44,5 Prozent ist die Maschinenbau-Industrie. 4,7 Prozent weniger Aufträge erhielt das Papier-, Verlags- und Druckgewerbe. Die Auftragsbestände stiegen um 9,7 Prozent. Während der Bergbau ( 47,2 Prozent) sich nicht über leere Auftragsbücher beklagen kann, muss die Textilindustrie (-26,4 Prozent) einen Dämpfer hinnehmen. Erholung nach Wirtschaftskrise Nach der Wirtschaftskrise, die sich seit dem vierten Quartal 2008 auf die Statistik niedergeschlagen hat, geht es mit der Industrie wieder bergauf. Die Produktion von Oktober bis Dezember 2010 erreichte den zweithöchsten Wert seit der Datenerfassung. Nur im vierten Quartal 2007 wurde mehr produziert. Auch beim Umsatz konnten die Unternehmen wieder an die Spitzenquartale von Mitte 2007 bis Ende 2008 anknüpfen.

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