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Konjunktur SECO rechnet neu mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent Experten warnen weiter vor den Folgen des Frankenhochs

Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft verbessern sich: Das Staatssekretariat Wirtschaft (SECO) hat am Donnerstag seine Wachstumsprognose für die Schweiz erhöht und rechnet nun mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im laufenden Jahr.

Als das SECO Mitte Dezember zuletzt eine Prognose abgab, lag die Einschätzung bei 1,5 Prozent. Die Schweizer Wirtschaft erhalte Auftrieb durch die gute Entwicklung der Konjunktur in vielen Teilen der Welt, hiess es in der am Donnerstagmorgen verbreiteten Mitteilung. Namentlich die Pharmaindustrie, die weniger stark als andere Branchen unter dem starken Franken leide, habe den Export bisher getragen. Von einer «robusten Entwicklung» zu sprechen, sei aber noch zu früh: Vor allem die Maschinenbau-, Elektro- und Metallindustrie habe es angesichts des Frankenhochs schwer. Neben den weiter dramatischen Schuldenproblemen in vielen Ländern und neu der unklaren wirtschaftlichen Folgen der Atom-Katastrophe in Japan bleibt für das SECO in erster Linie der starke Franken ein möglicher Stolperstein. Auch die Lage in den USA, wo die Immobilienkrise noch nicht ausgestanden sei, beunruhigt das SECO. Zudem werde der globale Wirtschaftskreislauf durch hohe Rohstoffpreise wie beispielsweise beim Erdöl belastet. Die Ökonomen erwarten weiterhin negative Auswirkungen auf den Export und damit auf die Gesamtwirtschaft. Für 2012 sagt die Bundesstelle wie schon im Dezember ein Wachstum von 1,9 Prozent voraus.

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