Zum Hauptinhalt springen

Anleger glauben weiterhin an US-Staatspapiere

Aller Hektik um die Anhebung der Schuldengrenze zum Trotz: Die Investoren glauben offenbar noch an die Zahlungsfähigkeit der USA. Die Zinsen für sechsmonatige Papiere markierten ein Rekordtief.

Demonstrantin für einen Kompromiss im Schuldenstreit vor dem Capitol in Washington. (18. Juli 2011)
Demonstrantin für einen Kompromiss im Schuldenstreit vor dem Capitol in Washington. (18. Juli 2011)
Reuters

Bei einer Auktion von kurzfristigen US-Bundespapieren am Montag sanken die Zinsen auf Schatzwechsel erneut. Das Finanzministerium in Washington versteigerte Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten im Wert von 27 Milliarden Dollar zu einem Zinssatz von 0,02 Prozent. In der vergangenen Woche hatte der Zinssatz noch bei 0,03 Prozent gelegen.

Bei der Auktion von sechsmonatigen Staatsanleihen erlöste das Finanzministerium 24 Milliarden Dollar. Der Zinssatz sank mit 0,06 Prozent auf den bisher niedrigsten Wert. Bei einer Auktion in der vergangenen Woche lag der Zinssatz noch bei 0,065 Prozent.

Zeichen für Kreditwürdigkeit

Beobachter werteten die niedrigen Zinssätze als Zeichen dafür, dass die Anleger die USA trotz der festgefahrenen Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikaner über die Anhebung der Schuldenobergrenze weiterhin für kreditwürdig halten. Sollten die Gespräche endgültig scheitern, droht den USA ab dem 2. August die Zahlungsunfähigkeit.

dapd/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch