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Apfel-Geld wegen Russen-Boykott

Weil Moskau den Import von Tomaten, Karotten und Äpfeln aus der EU sperrt, leiden nun die Bauern. Jetzt macht Brüssel dafür die Kasse auf.

Ein guter Teil davon wäre bis vor kurzem nach Russland exportiert worden: Äpfel in einer polnischen Verarbeitungsanlage. (Archivbild, Juli 2014)
Ein guter Teil davon wäre bis vor kurzem nach Russland exportiert worden: Äpfel in einer polnischen Verarbeitungsanlage. (Archivbild, Juli 2014)
Reuters

Die EU-Kommission hilft Obst- und Gemüsebauern, die infolge russischer Importverbote Einnahmeausfälle hinnehmen müssen. Dafür stünden 125 Millionen Euro zur Verfügung, teilte sie am Montag in Brüssel mit. Russland hatte als Reaktion auf Sanktionen wegen der Ukrainekrise Einfuhrverbote für Lebensmittel aus der EU verhängt.

Die Massnahme mitten in der Erntezeit führt zu einem Überangebot von Tomaten, Karotten, Paprika, Äpfeln und Birnen, das in der EU die Preise drückt. Die EU-Kommission will nun Produzenten kompensieren, die ihre Früchte gar nicht erst ernten oder verschenken. Russland ist ein wichtiger Exportmarkt für Obst und Gemüse aus der EU.

Russland hat die Einfuhr von Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse aus den USA, der EU, Kanada, Australien und Norwegen für die Dauer von einem Jahr verboten. Damit reagiert die Regierung in Moskau auf Strafmassnahmen wegen des Konfliktes in der Ukraine.

SDA

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