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Bank-Aktien an der Wall Street unter Druck

Nach einer vierwöchigen Verlustserie haben die US-Börsen mit moderaten Gewinnen geschlossen. Die Aktien von Banken gerieten allerdings unter Druck. Der Schweizer Aktienmarkt hat fester notiert.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte bis zum Schluss 0,3 Prozent auf 10'854 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 trat mit 1123 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 2345 Punkte.

Auf Erholungskurs gingen die Titel von Hewlett-Packard , die am Freitag aus Zweifel an den radikalen Umbauplänen des Computerkonzerns zeitweise um 23 Prozent eingebrochen waren. Am Montag notierten die Papiere 3,6 Prozent im Plus.

Die Aktien der Bank of America brachen knapp 8 Prozent ein. Der US-Branchenführer will 3500 Stellen allein im laufenden Quartal abbauen. Die Bank steht unter grossem Druck, ihr Kapitalpolster aufzubessern.

Gefragt waren indes die Titel von Lowe's mit einem Plus von 1,1 Prozent. Die drittgrösste US-Baumarktkette teilte mit, fünf Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe in den nächsten 2 bis 3 Jahren zurückzulegen.

Novartis und Roche legten zu

Der Swiss Market Index (SMI) gewann zum Wochenauftakt 0,99 Prozent und schloss auf 5144,02 Punkten, nachdem er Anfangs Nachmittag bei 5255,93 Punkten sein Tageshoch erreicht hatte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) zog um 0,85 Prozent auf 4680,95 Punkte an.

Zuoberst auf der Rangliste der Titel mit den höchsten Kursgewinnen im SMI finden sich die Papiere der Pharmakonzerne Novartis und Roche, die 1,6 Prozent respektive 3,0 Prozent an Wert zulegten.

Profitiert hatten die Roche-Genussscheine unter anderem von Detailresultaten aus den klinischen Studien für ein Herz-/ Kreislaufmedikament. Zudem hat eine bessere Bewertung durch die Royal Bank of Scotland und eine Branchenstudie der britischen Barclays-Bank den Genussscheinen Rückenwind gegeben.

Nestlé und Sonova bei den Gewinnern

Auch die Papiere des Börsenschwergewichts Nestlé ( 1,7 Prozent) legten zu. Mit dem Hörgerätehersteller Sonova ( 2,7 Prozent) und dem Telekomkonzern Swisscom ( 1,8 Prozent) fanden sich weitere sogenannt defensive Aktien ganz vorne unter den Kursgewinnern.

Am anderen Ende der Rangliste fanden sich im Lichte sinkender Ölpreise die Aktien von Transocean (-3,1 Prozent) und Weatherford (- 3,9 Prozent). Konjunktursensitive Aktientitel gaben ebenfalls zum Teil deutlich nach. Allen voran büsste der Spezialchemiekonzern Clariant 3,1 Prozent an Wert ein, nachdem die Deutschen Bank die Gewinnprognosen für die Branche revidiert hatte.

Bei den Aktien der Finanzbranche rutschten die Titel der Grossbanken Credit Suisse (-1,5 Prozent) und UBS (-1,1 Prozent) nach einem Erholungsversuch zum Schluss wieder ab. Die Namenaktien des Bankensoftware-Herstellers Temenos ( 4,1 Prozent) zogen nach der Übernahmeofferte von Hewlett-Packard für die britische Softwareschmiede Autonomy vom Freitag erneut an. Die Titel hatten bereits Ende letzter Woche 5,4 Prozent an Wert gewonnen.

dapd/sda/bru/pbe

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