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Bessere Wirtschaftslage lässt Gesundheitskosten ansteigen

Die Gesundheitsausgaben werden auch in nächster Zukunft ansteigen: Die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich rechnet für 2010 und 2011 mit einem Wachstum von je 3,7 Prozent.

Verdienen besser: Angestellte im Gesundheitswesen.
Verdienen besser: Angestellte im Gesundheitswesen.
Keystone

Die Schweizer Wirtschaft hat sich rascher von der Rezession erholt als erwartet. Dies hat Konsequenzen für die Gesundheitsausgaben. Sie liegen im Jahr 2010 bei 63,3 Mrd. Franken, 2011 bei 65,6 Mrd. Franken, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) prognostiziert.

Die KOF rechnet für das laufende sowie für das Jahr 2011 mit einem Wachstum der gesamten Gesundheitskosten von jeweils 3,7 Prozent, wie sie am Mittwoch vor den Medien in Zürich ausführte. In ihrer letzten Prognose im vergangenen Herbst war die KOF noch von 2,4 beziehungsweise 2,5 Prozent Wachstum ausgegangen.

Bedeutung nimmt zu

«Die Löhne sind stärker gestiegen als wir angenommen haben und die Bevölkerung ist mehr gewachsen», nannte Institutsleiter Jan-Egbert Sturm die zwei Hauptgründe für das prognostizierte grössere Wachstum. Die Gesundheitsausgaben würden weiter wachsen. «Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieser Trend gebrochen wird.»

Die Bedeutung des Gesundheitswesen nehme weiter zu. Der Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) liegt gemäss KOF im laufenden Jahr bei 11,5 Prozent, 2011 bei 11,6 Prozent.

SDA/sam

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