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Börsen tauchen erneut

Nach dem Absturz von letzter Woche zeigen die Finanzmärkte wieder Rot. Und dies, obwohl aus China gute Kunde kommt.

Immer wieder abwärts: Kurstafel an der deutschen Börse in Frankfurt. (Archivbild, 10. Oktober 2014)
Immer wieder abwärts: Kurstafel an der deutschen Börse in Frankfurt. (Archivbild, 10. Oktober 2014)
Reuters

Minus ein Prozent beim SMI, knapp minus ein Prozent auch beim MSCI-Index für die Aktien aus der Asien-Pazifik-Region. Der Leitindex in Taiwan sank fast drei Prozent, und auch die Börsen in Seoul und Sydney gaben nach. Die neue Börsenwoche startet so, wie sie letzte Woche geendet hat: mit Abgaben. Grund sind Sorgen vor einem Abflauen der Weltwirtschaft.

Der MSCI-Index für die Aktien aus der Asien-Pazifik-Region ohne Japan fiel um 0,8 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren, nachdem er bereits in der Vorwoche 1,1 Prozent nachgegeben hatte. Die Börse in Tokio blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Chinas Wirtschaft brummt

Auch überraschend gute Konjunkturdaten aus China konnten die Stimmung am Montag nicht aufhellen. Chinas Aussenhandel hat sich im September überraschend deutlich erholt. Die Exporte der zweitgrössten Volkswirtschaft legten um 15,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 213,7 Milliarden US-Dollar (205 Milliarden Schweizer Franken) zu. Das ist der stärkste Anstieg seit 19 Monaten. Die Importe wuchsen mit 7 Prozent auf 183 Milliarden Dollar (rund 176 Milliarden Schweizer Franken) so schnell wie seit neun Monaten nicht mehr.

Der Zuwachs überraschte ebenfalls, weil Experten hier sogar mit einem leichten Rückgang gerechnet hatten. Das gesamte Handelsvolumen legte im September um 11,3 Prozent auf 396 Milliarden US-Dollar (379 Milliarden Schweizer Franken) zu.

Seit Jahresanfang stieg der Aussenhandel des Exportweltmeisters allerdings nur um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Plus bei den Exporten lag bei 5,1 Prozent, die Importe wuchsen nur um 1,3 Prozent, wie der Zoll weiter mitteilte.

Der Handelsbilanzüberschuss verdoppelte sich im September im Vergleich zum Vorjahresmonat auf knapp 31 Milliarden Dollar. Damit erzielte China im Aussenhandel bis Ende September ein Plus von rund 232 Milliarden Dollar (222 Milliarden Schweizer Franken) – 36,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

SDA/cpm

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