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Börsenboom kommt Obamas Wahlkampagne zu Hilfe

Wie frühere demokratische Präsidenten hat auch Barack Obama an der Börse für gute Stimmung gesorgt. Höhere Aktienkurse deuten auf seine Wiederwahl hin.

Wer Barack Obama vertraute, verdiente viel Geld an der Börse. «Wir sehen, dass das Preis-Gewinn-Verhältnis einen Punkt erreicht hat, an dem es sich lohnt, Aktien mit einem längerfristigen Zeithorizont zu kaufen», sagte Obama Anfang März 2009. Und traf damit den Tiefpunkt der Börse fast auf den Tag genau. Die Börsen gaben zwar noch eine Woche etwas weiter nach, beendeten dann aber die Talfahrt abrupt und legten eines der grössten Rallyes der Nachkriegszeit mit einem Gewinn von 110 Prozent hin. Mit seiner damals von den Republikanern als billige Stimmungsmache kritisierten Prognose hatte Obama sicherlich einiges Glück. Aber Zufall allein ist das Resultat nicht. Demokratische Präsidenten sind für die Aktienmärkte in der Regel deutlich besser als Republikaner, und dies seit über 100 Jahren. Der Börsenboom der letzten Monate deutet zudem – gestützt auf die Erfahrungen seit 1948 – auf eine Wiederwahl Obamas hin.

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