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Crédit Agricole droht Herabstufung wegen griechischer Staatspleite

Schlechte Nachrichten für die Crédit Agricole, die BNP Paribas und die Société Générale: Gemäss der Ratingagentur Moody's könnten die Banken unter den Entwicklungen in Griechenland leiden – aus unterschiedlichen Gründen.

Die Ratingagentur Moody's prüft die Herabstufung von drei französischen Banken wegen der Risiken aus einer möglichen Staatspleite Griechenlands. Die Ratingagentur teilte in Paris mit, die Prüfung betreffe die Crédit Agricole, die BNP Paribas sowie die Société Générale.

Alle drei Banken könnten unter einem Staatsbankrott oder einer Umschuldung Griechenlands leiden, allerdings aus unterschiedlichen Gründen, erklärte Moody's. Bei der Crédit Agricole falle besonders das Risiko durch deren griechische Tochter Emporiki ins Gewicht.

Durch griechische Staatsanleihen belastet

Die Société Générale sei ebenfalls durch ihre Beteiligung an der General Bank of Greece (Geniki) belastet, aber auch durch den Besitz griechischer Staatsanleihen, erklärte die Ratingagentur. Das Engagement habe per Ende März 2,5 Milliarden Euro betragen, soll sich seither aber verringert haben.

Bei der BNP Paribas schliesslich besteht den Angaben zufolge das Risiko ausschliesslich im Besitz griechischer Staatsanleihen im Volumen von 5 Milliarden Euro zum Stand Ende 2010. BNP Paribas weise zudem Belastungen aus anderen schwächeren Euro-Ländern auf, zum Beispiel 1,9 Milliarden Euro aus Portugal.

dapd/miw

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