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Der Euro ist so billig wie noch nie

Der Euro verliert gegenüber dem Schweizer Franken kontinuierlich an Wert. Die bevorstehenden Konjunkturzahlen sorgen an den Märkten für Nervosität.

Starker Franken, schwacher Euro: In einer Wechselstube in Kreuzlingen.
Starker Franken, schwacher Euro: In einer Wechselstube in Kreuzlingen.
Keystone

Am Mittwochmorgen ist die europäische Einheitswährung erstmals unter 1,28 Franken gefallen. Für die Nervosität am Kapitalmarkt wird in Analystenkreisen die bevorstehende Veröffentlichung der Konjunkturzahlen der finanzpolitisch arg angeschlagenen EU-Länder Griechenland, Portugal und Ungarn verantwortlich gemacht.

Die Anleger zeigten sich risikoscheu und stiessen den Euro ab, lautete der Tenor am Mittwoch. Auf der Suche nach sicheren Anlagen flüchten die Investoren offensichtlich wieder verstärkt in den Schweizer Franken und den japanischen Yen, die bereits in Vergangenheit oft als sichere Fluchtwährungen herhalten mussten.

Yen auf 15-Jahres-Hoch

Die japanische Währung war am Dienstag gegenüber dem Dollar zwischenzeitlich auch so viel wert wie seit 15 Jahren nicht mehr. Auch der Schweizer Franken legte gegenüber dem Dollar weiter zu. Am Mittwoch näherte sich der US-Dollarkurs erneut der Parität, die letztmals Ende 2009 eingetreten war. Nach dem Höchststand des Frankens kurz nach 9 Uhr verlor die Schweizer Währung im Laufe des weiteren Vormittags wieder leicht an Wert.

SDA/jak

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