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«Der Euro und Griechenland werden überleben»

Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker sieht den Euro nicht in Gefahr. «Der Euro wird überleben und Griechenland wird unter den Überlebenden sein», sagte Juncker in Athen.

Streben eine globale Lösung der Krise an: Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker und griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou.
Streben eine globale Lösung der Krise an: Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker und griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou.
Keystone

Im Februar und März werde eine «globale Lösung» für die Krise umgesetzt werden, sagte Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, der den Vorsitz der Eurogruppe innehat, nach einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou.

Nach Angaben von EU-Diplomaten wollen die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten am 13. März zu seinem Sondergipfel zusammenkommen, um ein Massnahmenpaket zum Schutz der Gemeinschaftswährung auf den Weg zu bringen.

«Das Baby kann nicht geliebt werden, bevor es geboren ist»

Juncker sprach sich im Grundsatz für den am Freitag auf dem EU-Gipfel in Brüssel von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Pakt aus, der die Haushaltsdisziplin der Mitglieder stärken und die wirtschaftliche Koordination in der Eurozone verbessern soll.

Damit soll eine Wiederholung der Schuldenkrise verhindert werden, die im vergangenen Jahr Griechenland und Irland an den Rand des Staatsbankrotts gebracht hatte. «Deutschland und Frankreich haben einen Pakt für Wettbewerbsfähigkeit vorgeschlagen. Wir sind dafür, doch wir kennen nicht die Details», sagte Juncker. «Dies ist ein Baby, das nicht geliebt werden kann, bevor es geboren ist.»

AFP/pbe

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