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«Der Inder bedankt sich nie, das muss man wissen»

Die Direktorin der Hotelfachschule Luzern über Defizite im Schweizer Gastgewerbe, spuckende Chinesen und andere schwierige Gäste.

«Fragt die Bedienung ‹Isch es rächt gsi?›, antworte ich mit ‹ja, leider› oder aber mit ‹nei, zum Glück isch es guet gsi›»: Christa Augsburger im Ausbildungsrestaurant der Hotelfachschule Luzern. (Fotos: Stefano Schröter)

«Fragt die Bedienung ‹Isch es rächt gsi?›, antworte ich mit ‹ja, leider› oder aber mit ‹nei, zum Glück isch es guet gsi›»: Christa Augsburger im Ausbildungsrestaurant der Hotelfachschule Luzern. (Fotos: Stefano Schröter)

Chris Winteler@sonntagszeitung

Christa Augsburger, 50, lädt zum Mittagessen ins Ausbildungsrestaurant der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL) ein. Keine Kantine, sondern ein elegantes Restaurant, das Licht gedimmt, die Tische weiss gedeckt. Das Tagesmenü, aus der Reihe «grosse Köche», wird von den Studierenden zubereitet, comme il faut präsentiert und aufgetragen. Jeder Gang ist in einer bestimmten Farbe komponiert, zu Ehren von Sterneköchin Tanja Grandits. «Lässig», kommentiert die Direktorin, «denn es gibt nicht nur grosse Köche, sondern auch grosse Köchinnen.» Christa Augsburger gönnt sich einen Schluck Prosecco, verzichtet aber auf den Wein und schweren Herzens auch auf das ganz in weiss gehaltene Dessert.

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