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Der Nächste, bitte!

Die Absicht von Kaspar Villiger, bis 2013 Präsident der UBS zu bleiben, nimmt kaum jemand ernst. Ohne ein Ende des «Führungsvakuums» sieht die internationale Finanzpresse die Bank in Gefahr.

Nach dem Agang von Oswald Grübel wird Kaspar Villigers Verbleiben nicht wie diesem erhofft, als Zeichen der Stabilität gewertet: Der abgetretene CEO Oswald Grübel (links) und Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger (rechts) an der letzten Generalversammlung der UBS.
Nach dem Agang von Oswald Grübel wird Kaspar Villigers Verbleiben nicht wie diesem erhofft, als Zeichen der Stabilität gewertet: Der abgetretene CEO Oswald Grübel (links) und Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger (rechts) an der letzten Generalversammlung der UBS.
Keystone

Der sofortige Rücktritt von Oswald Grübel als CEO der UBS macht eine rasche Ablösung im Verwaltungsratspräsidium dringlich. Diese Ansicht findet sich praktisch unisono in der weltweiten Finanzpresse wieder. Offiziell hat der amtierende Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger dem Anliegen allerdings eine Abfuhr erteilt. Er will am bisherigen Plan festhalten, nachdem sein designierter Nachfolger Axel Weber den Posten erst im Frühjahr 2013 übernehmen will.

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