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«Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt wohl weiter»

Der Stellenabbau in der Schweizer Wirtschaft geht vorerst weiter: Das vermutet der Berner Volkswirtschaftsprofessor Aymo Brunetti. Erst Mitte 2013 dürfte die Konjunktur wieder anziehen – sofern sich Europa stabilisiert.

Analysiert die Wirtschaftslage: Professor Aymo Brunetti von der Universität Bern.
Analysiert die Wirtschaftslage: Professor Aymo Brunetti von der Universität Bern.
Stefan Anderegg

Herr Brunetti, die Liste der Schweizer Unternehmen, die Stellen abbauen, ist lang: Allein bei der UBS sind es 2500 Jobs in der Schweiz. Auch die Swisscom oder die Chemiewerke Lonza entlassen Personal. Muss man sich Sorgen machen? Aymo Brunetti: Natürlich sind solche Ankündigungen nicht erfreulich. Aber das Ganze ist zu relativieren, weil es beim Aufbau neuer Stellen meist keine Nachrichten gibt. In einer Abschwungphase wie jetzt häufen sich dann die Negativmeldungen. Insgesamt ist die Beschäftigung in der Schweiz nach wie vor am Steigen. Es werden seit langem mehr neue Stellen geschaffen, als welche verschwinden. Der schweizerische Arbeitsmarkt ist sehr effizient.

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