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Die Baukräne lügen nicht

14 Jahre Bauboom und kein Ende in Sicht: Die gute Konjunktur und das Bevölkerungswachstum werden weiterhin für eine starke Nachfrage nach Immobilien sorgen.

Es wird gebaut, was das Zeug hält: Neubausiedlung in Zug.
Es wird gebaut, was das Zeug hält: Neubausiedlung in Zug.
Gaetan Bally, Keystone

Der Schweizer Liegenschaftsmarkt setzte seinen Höhenflug auch in den letzten 12 Monaten fort: Eigentumswohnungen sind schweizweit um 3,9 Prozent teurer geworden, Mietwohnungen um 2,6 Prozent. Dies zeigt das heute publizierte Immobilien-Monitoring von Wüest & Partner.

An besonders gefragten Top-Standorten, wie zum Beispiel in einigen Genferseegemeinden oder auch in begehrten Quartieren in oder um die Stadt Zürich, sind die Kaufpreise völlig abgehoben: Je nach Standort haben sich die Preise innerhalb von zehn Jahren verdoppelt oder sogar noch mehr. Glücklich jeder Eigentümer, der schon früher durch Kauf oder Erbschaft zu Besitz an Grund und Boden gekommen ist. Jedem Laien ist aber bewusst, dass der Liegenschaftsmarkt zyklisch verläuft und jeder Boom irgendwann ein mehr oder weniger sanftes Ende findet. Wüest & Partner schreiben in ihrer neusten Studie zwar von einer gewissen Stabilisierung, aber ein wirkliches Ende des Booms sähe anders aus.

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